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Maître de Casson (franz. für „Meister der Spiegel“, chin. 镜子大师 ) ist unter dem Namen Edmond Safra am 18. April 1960 in Genf geboren. Er ist der Spross einer traditionsreichen schweizer Bankiersfamile. Sein Vater verstarb vor seiner Geburt und die Mutter in seiner frühesten Kindheit[1]. Auf dieser Gemeinsamtkeit basiert seine enge Freundschaft zu dem deutschen Maler Neo Rauch[2].

Rückseite eines Gemäldes von Maître de Casson.

Maitre de Carson hatte schon immer eine Vorliebe für die Länder, die nicht so leicht zugänglich und ebenfalls exotisch waren. Deshalb führten ihn seine ersten Reisen, Ende der 1970er-Jahre nach Cuba, Nordkorea, China und die damalige UDSSR.

Aus diesem Grund ließ er sich auch 1980 in der damaligen DDR nieder und begann genau dort in Leipzig in der HGB Kunst zu studieren, wo er  u. a. Neo Rauch und Judy Lybke kennenlernte.

Er hatte Kontakte nach New York, wo er sich unter anderem von Andy Warhol, Keth Hearing und Roy Lichtenstein unterrichten ließ und in die Kunstszene zum Klaus Fussmann z. B., der ebenfalls sein Lehrer war.

Da ihn mit Neo Rauch nicht nur das Interesse für Kunst sondern obendrauf auch noch das Alter und das Geburtsdatum verband, wurden die beiden sehr schnell enge Freunde. Nicht zuletzt von dem damals noch Edmund Safra, der sich 1980 in Maitre de Casson umbenannte

Eine Skizze von 1980 die zeiget wie aus Bank-si, dem Spitznamen von Maître de Casson Banksy wurde.

inspiriert, legten sich auch Neo Rauch und Judy Lybke ein Pseudonym zu und traten fortan unter diesen Namen in der Öffentlichkeit auf.

Nach der Studienzeit in Leipzig, die bis 1985 andauerte, verließ Maitre de Casson die DDR in Richtung China, forderte und beobachtete aber weiterhin die Kariere seiner Freunde und half ihnen insbesondere in New York bekannt zu werden.

Er selbst widmete sich immer mehr der chinesischen Malerei, die auf der chinesischen Kalligrafie aufbaut.

Seine Gemälde werden insbesondere in Ländern die eine starke Verbindung zur

Ein Gemälde von Maître de Casson mit dem Titel "100" von 1980.

Schriftkunst haben sehr hoch gehandelt. Dazu zählen China, Japan aber auch Saudi Arabien.

Zu den Kunstsammlern die seine Arbeiten sammeln und ihn als den bedeutendsten zeitgenössischen Künstler ansehen zählt u. a. Jack Ma, der Gründer der chinesischen Handelsplattform Alibaba und der Alibaba Group.

Maitre de Casson lebt in China und verlässt nur selten das Land.

Im Oktober 2019 wurden in der HGB Leipzig Gemälde und ein Zettel von 1980 gefunden, wonach Maître de Casson der Graffitikünstler Banksy sein soll[3]. Danach leitet sich der Name Banksy von dem Spitznamen von Maître de Casson der nach seiner Bankiersherkunft und der spanischen Mutter (bzw. spanischen Muttersprachlichkeit und Akzent) "Bank" (wie Bank) + "Si" (wie spanisch "ja") also Bank-Si lautete.

Einzelnachweise[]

Weblinks:[]